Miteinander und Füreinander

 

Ubuntu, ein Begriff der afrikanischen Bantusprachen, steht sowohl für eine traditionelle als auch moderne Weltsicht: Ein allgemeines, geschwisterliches Band verbindet alle Menschen.

 

Ins Deutsche lässt sich Ubuntu am ehesten übersetzen mit menschlicher Güte, Großherzigkeit, Mitgefühl und Solidarität. Hinter diesem Lebenskonzept steht der Gedanke, dass Menschen nur in Begleitung anderer Menschen wachsen:

„Der Mensch ist des Menschen Heilmittel“, wie es in einem afrikanischen Sprichwort heißt. Leben gedeiht, wenn in Bildung und Selbstbestimmung investiert wird.

 

Aus diesem Grund will Ubuntu e.V. im kenyanischen Kasuna die Spirale von Unbildung und Krankheit durchbrechen. Menschen in schwierigen Lebenslagen soll eine eigenverantwortliche Zukunft in ihrer Heimat ermöglicht werden. Dabei sucht Ubuntu e.V. in Partnerschaft mit den Betroffenen nach Lösungen für eine möglichst nachhaltige Entwicklung.

 

Wir freuen uns über Ihren Besuch auf unserer neuen Homepage und Ihr Interesse, mehr über Ubuntu zu erfahren.

Projektdorf Kasuna

Schwerpunkt der Arbeit von Ubuntu e.V. liegt in Kasuna, einer Dorfgemeinschaft im Nordwesten Kenyas, im Einzugsgebiet des Lake Victoria etwa 10 km westlich der Kleinstadt Ahero.

 

Immer noch warten die Menschen auf befestigte Straßen, auf Wasser- und Stromanschluss. Vieles ist in diesem Gebiet extrem: monatelange Trockenheit und unerträgliche Hitze, sintflutartige Regengüsse und Überschwemmungen während der Regenzeit. Die Dorfgemeinschaft besteht aus etwa 3000 Menschen, die meist als Bauern in Subsistenzwirtschaft oder als Hilfskräfte in der Landwirtschaft leben. 100 Kenya Schilling (0,83 €) pro Arbeitstag ist der gewöhnliche Lohn für harte Arbeit auf den Mais- oder Reisfeldern. So leben die meisten Bewohner Kasunas unter der sogenannten Armutsgrenze, das heißt von weniger als 1,25 Dollar pro Tag.

 

Die Messlatte liegt nicht zwischen arm und reich, sondern zwischen bitterarm und arm. Man hat kein Geld für den Arztbesuch, für die Fahrt zum Krankenhaus, für sauberes Wasser, für regelmäßiges Essen, für Schulgebühren, Hefte und Bücher, für eine hygienische Toilette oder für ein dichtes Hüttendach. An den Folgen der horrenden Nahrungsmittelpreise aufgrund der Finanzkrise 2008 leiden ganz besonders Kinder, alte Menschen und Kranke.

 

Im Umkreis des Viktoria Sees in Ostafrika ist Malaria eine besondere Geißel für die Menschen. Das Gebiet von Kasuna gilt deswegen als Hochrisikogebiet für Malaria und allein in Kenya sterben daran jährlich 70.000 Menschen.

 

Die Gegend von Kasuna gilt darüber hinaus auch als Brennpunkt der HIV/AIDS-Pandemie, regional sollen 75 % der Bevölkerung HIV-infiziert sein. Die sozioökonomischen Folgen sind bedrückend: Die „mittlere Generation der Eltern stirbt, produktive Arbeitskräfte fallen aus, die meist mittellosen Großeltern haben 10 und mehr Enkel zu erziehen, viele Kranke müssen versorgt werden und fallen der Familie auch finanziell zur Last. Angesichts dieser Probleme ist es beeindruckend, mit welchem Lebensmut und gegenseitiger Solidarität die Menschen in Kasuna ihren Alltag meistern.

 

Die Projekte von Ubuntu e.V. wollen dörfliche und familiäre Strukturen stärken. Langfristige und nachhaltige Projekte sollen die Ursachen der Probleme bekämpfen und ein eigenverantwortliches Leben in der Heimat ermöglichen.

 

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